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  • <p>Bei 640 Patientinnen einer Fachklinik für operative Lymphologie erfolgte mittels Fragebogen der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. eine Befragung. Neben Fragen zum Schmerz und zur Schmerzcharakteristik wurden gleichzeitig noch demografische Daten miterhoben. Es ergab sich, dass nur bei etwas über 50 % eine echte Adipositas nachgewiesen werden konnte. Lipödem und Adipositas müssen als unabhängige Krankheitsbilder gewertet werden. Der Schmerz wurde überwiegend als drückend und ziehend empfunden. Attribute wie klopfend oder pochend, passend zu einer akuten Entzündung, erfuhren die Wertung „nicht zutreffend“. Die Beschwerdesymptomatik war unabhängig vom BMI, der bei der Lipohyperplasie dolorosa nur bedingt verwertbar ist. Insgesamt ist das Leitsymptom „Schmerz“ sehr facettenreich, das angeborene, nicht erworbene Lipödemfett der Extremitäten führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Aktivitäten sowohl allgemein als auch im Freizeitbereich. Die durch den G-BA initiierte Studie muss daher kritisch gesehen werden. Da bislang keine objektivierbaren Befunde beim Lipödem erhoben werden können, ist eine subtile Befragung betroffener Patientinnen zur Diagnosestellung notwendig.</p>

Last update from database: 4/2/25, 8:13 AM (UTC)

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